Kommunionkinder spenden für Bundesstiftung Kinderhospiz

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Zur Kommunion werden Kinder reich beschenkt. Aber sie können auch abgeben, wie ein Beispiel aus Heidelberg-Wieblingen zeigt. Dort ist die schwerstbehinderte Sina auf die Idee gekommen, Geld für die Bundesstiftung Kinderhospiz zu sammeln. Jedes Jahr werden Erstkommunionkinder aufgerufen, an diesem Tag auch an die Kinder zu denken, denen es nicht so gut geht, wie den meisten von uns. „Wir sind der Ansicht, dass es pädagogisch Sinn macht, wenn die Kinder nicht nur wissen, wo das Geld hingeht, sondern auch einen direkten Bezug dazu haben“, so Pastoralreferent Daniel Saam. Sina Wolf, die selbst an spinaler Muskelatrophie, SMA, leidet, berichtete von einer Familie mit zwei Kindern, die ebenfalls an dieser Krankheit leiden und einen direkten Bezug zur Bundesstiftung Kinderhospiz haben. Somit war die Idee geboren, für die Stiftung zu sammeln. Insgesamt kamen aus den Gemeinden Heidelberg-Wieblingen und Heidelberg-Pfaffengrund 360 Euro zusammen, die nun am Donnerstag, 15. Juli 2010, um 16 Uhr auf dem Kirchplatz in Heidelberg-Wieblingen, Frau Sabine Kraft (Vorstand Bundesstiftung Kinderhospiz) übergeben werden. „Ich bin begeistert von dieser schönen Idee und danke Sina sehr, dass sie diese Idee umgesetzt hat“, so Sabine Kraft. Erwartet werden zu diesem Termin alle Eltern mit ihren Erstkommunionkindern.

 

 

 

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